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Wenn alles zu viel wird

In diesem Moment sollte ich eigentlich im Französischunterricht sitzen. In diesem Moment könnte ich aber auch für Mathe lernen, die Wäsche aufhängen, die Wohnung aufräumen, meinen Abwasch machen, den leeren Kühlschrank füllen, meine Tasche packen, ein Referat vorbereiten oder meine Haare föhnen, die mir auch noch nass über die Schultern hängen. Ich sollte eigentlich auch mal wieder schlafen, da vier bis sechs Stunden lange nicht ausreichend sind. Stattdessen sitze ich vor meinem PC, schwänze die Französischstunde und trinke einen Energy, damit ich hoffentlich im Deutschunterricht konzentrationsfähig bin. Ich glaube öfter wie in den vergangenen Monaten habe ich mich nie gefragt: Wie viel stress kann ein Körper mitmachen? zsvsubxx

Gedanken der letzten Wochen

Ich sitze gerade am Hauptbahnhof und warte auf meinen Zug. Die Sonne, die jetzt schon den zweiten Tag in Folge scheint, wärmt meine Beine. Naja, sie wärmt zumindest so, wie sie Anfang Februar bei Minusgraden wärmen kann. Mein Zug soll mich zum ersten Mal nach ein paar Wochen in die Heimat bringen. Eigentlich war dieser Besuch erst für Samstag eingeplant. Eigentlich. Dann kam aber eine fette Grippe dazwischen und die Worte: "Wir können dich jederzeit vom Bahnhof abholen. Alleine krank zu Hause sein ist doch doof." Kurz überlegt und getan. Ich habe ein paar Klamotten und meinen Laptop in meinen Rucksack geschmissen, bin noch vorher schnell zur Post und jetzt sitze ich hier und bin fast ein bisschen wehmütig. Auch wenn Hamburg es mir nicht immer einfach gemacht hat und dieses Wetter hier noch ein bisschen schlimmer ist, als auf dem Land, weiß ich, dass ich wirklich angekommen bin.

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Liebe geht durch den Magen

Man sagt ja immer, das Liebe auf den Magen schlägt. Bis vor ungefähr einem halben Jahr habe ich noch über diesen Satz gelacht. Jetzt, ein paar Monate und ungefähr 12 Kilo leichter, kann ich allem nur zustimmen. Und dazu sage ich nicht nur, das Liebe das Einzige ist, was auf den Magen schlagen kann. Egal was es für Gedanken sind, alles kann in gewisser Hinsicht auf den Magen schlagen. Bei mir war es eine inzwischen verlorene Liebe, Stress und allgemein ein bisschen zu viele Gefühle und Gedanken. Ich hätte selbst auch nie daran gedacht, dass ich einmal sowas schreiben werde.

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Wo liegt eigentlich der Sinn im Leben?

Ja, wo liegt eigentlich der Sinn im Leben? Das ist eine Frage, über die ich wirklich schon oft nachgedacht habe. Ist es, eine Familie zu gründen und ein Haus zu bauen? Ist es die Karriere?  Oder ist es die Freiheit, die komplette Unabhängigkeit? Reisen? Abenteuer erleben? Glück zu spüren? Sich lebendig zu fühlen?

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Du bist besser als du denkst

Während ich gerade diese Zeilen tippe, prasselt der Regen gegen meine Fensterscheiben und Oasis läuft schon wieder im Hintergrund. Gestern Abend saß ich völlig übermüdet in der S-Bahn, auf dem Weg in die Schule und habe reflektiert. Wie so oft, wenn ich in der Bahn sitze. Ich finde, Bahnen haben irgendetwas an sich, was zum Nachdenken anregt und einen manchmal auch melancholisch machen kann. Mir ist klar geworden, was ich in diesem Jahr alles erreicht habe. Was ich alles auf die Beine gestellt, oder auch aufgegeben habe. Und mir ist auch klar geworden, dass ich mich viele Jahre, besonders das letzte Jahr so viel schlechter machen lassen habe, als ich bin. Es ist so einfach, sich einreden zu lassen, dass man quasi nichts kann. Und es ist auch so einfach, sich diesen Worten hinzugeben, bis man sie am Ende selbst glaubt.

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Warum mir Instagram egal ist || Eine Kritik

Wenn man auf meinen Instagram Account klickt, sieht man viele Sonnenuntergänge, Landschaftsfotos, ein bisschen Essen, ein paar Selfies und unperfekte Bilder. Es sind eben Momentaufnahmen aus meinem Alltag. Ich packe meistens den HB2 Filter, den es bei VSCO Cam gibt, rauf und bin fertig. Ich überlege nicht, was ich als nächstes fotografieren könnte, damit ich das perfekte Bild habe. Ich rücke nicht 50 Dinge zurecht, bis sie für das Foto schön aussehen und lade keine Bilder zur Probe hoch, um zu schauen, ob es auch in den Feed passt. Ich achte auf kein Farbschema. Es ist mir einfach egal.

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4 Dinge, die ich in meinem Leben bereue

Ich denke einerseits, das alles, was im Leben passiert einen Sinn hat. Nichts passiert grundlos und demnach gibt es sowas wie richtige Fehler nicht. Wenn Fehler passieren, dann soll es eben so sein. Dann sollten sie passieren, weil es irgendwo der Grund lag und man aus ihnen lernt.
Vielleicht ist meine Überschrift auch etwas hart. Vielleicht auch etwas falsch gewählt, da es nichts direktes gibt, was ich in meinem Leben bereue. Jedoch gibt es da die einen oder anderen Dinge in meinem Leben, wo ich mir wünschte, anders entschieden zu haben. Über solche Dinge möchte ich heute schreiben. Auch deshalb, weil ich das Gefühl habe, dass viel zu selten über sowas gesprochen wird.

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Dinge, die ich bis zu meinem 30. Lebensjahr erreicht haben möchte

Damals, als ich dreizehn war und in die siebte Klasse ging, dachte ich, dass diejenigen, die in die zehnte Klasse gehen, verdammt erwachsen sein müssen. Als ich meine Ausbildung mit sechzehn begonnen habe, dachte ich, dass ich erwachsen sei wenn ich sie beendet habe. Als ich letztendlich von zu Hause ausgezogen bin, dachte ich mir, dass ich spätestens ab jetzt erwachsen sein muss. Nichts war der Fall. Ich werde in einem Monat 21 und ich fühle mich manchmal wie 15. Man wird zwar älter mit den Jahren, man sammelt Lebenserfahrungen und man verändert sich. Ich bin dann erwachsen, wenn ich es sein muss. Aber in Wirklichkeit liebe ich Trampolin springen und Schloss Einstein immer noch. Manchmal würde ich weiterhin auch gerne Klingelstreiche mit Freunden machen, oder wieso nicht einfach Löcher in Zäune schneiden, um um fremde Grundstücke zu klettern? Oder mit Gummistiefel in den Hafen steigen? Alles Dinge, die ich gemacht habe und nun nicht mehr machen kann, weil ich irgendwo zu alt bin. Ich hatte eine unglaublich tolle Kindheit und manchmal schüttel ich den Kopf, was für verrückte, dumme oder verbotene Dinge man getan hat. Alles in der Spanne von 12 bis 15 Jahren.
Und irgendwie habe ich das Gefühl, dass das Leben ab dem 30. Lebensjahr noch ernster wird, als sowieso schon. Ich habe mir schon vor längerem eine Liste gemacht, mit Dingen, die ich bis dahin gemacht bzw. erreicht haben möchte.

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Wie es mit meinem Blog weitergeht // Was sich ändern wird

Dieser Sommer ist ein bisschen wie aus meiner Schulzeit. Zwar verregneter als damals, aber mindestens genauso schön. Die letzten Wochen, besser gesagt, die letzten Monate waren wunderbar! Ein bisschen, wie nie endende Sommerferien. Es ist kein Geheimnis mehr, dass ich meinen gelernten Job gekündigt habe und mich die letzten Monate voll und ganz auf meine Projekte gestürzt habe. Ich habe meine selbst auferlegten Deadlines gegen alle Erwartungen eingehalten, viel gearbeitet und gleichzeitig so viel Freiheit gehabt, wie seit Jahren nicht mehr.
Einerseits möchte ich nicht, dass dieser Sommer endet. Er ist zu perfekt. Aber jetzt ist mitte August und in sage und schreibe zwei Wochen beginnt für mich ein komplett anderes Leben. Trotzdem freue ich mich auf das, was kommen wird. Eine neue Stadt, neue und hoffentlich auch nette Menschen. Ich werde tatsächlich niemanden kennen. Das hatte ich auch noch nie zuvor. Vor wenigen Jahren wäre es ein Albtraum für mich gewesen. Aber in den letzten Jahren hat sich so viel geändert. Ich habe mich geändert.

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Weshalb ich das Leben liebe

Es ist einer dieser Samstage, wo der Regen schon morgens gegen die Scheibe prasselt. Es ist ende Juli und man müsste denken, dass die Sonne, sowieTemperaturen, weit über zwanzig Grad draußen warten. Heute ziehe ich mir aber lieber eine Strumpfhose unter mein Kleid und anstatt die Birkenstocks nehme ich meine bequemen Sneaker. Der Regen prasselt auf meinen Regenschirm und als ich am Bahnhof angekommen bin ist mein Jute-Beutel durchnässt. Aber es ist okay. Es gibt durchaus schlimmeres. Im Zug scrolle ich durch meine Sommer 2017 Playlist und liebe sie. Kurzzeitig verfluche ich, dass es jedes mal eine halbe Weltreise ist, um zu meiner besten Freundin zu gelangen. Trotzdem liebe ich es, an manchen Tagen Bahn zu fahren. Heute ist einer dieser Tage.

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Zuhause

Ich schlage meine Augen auf. Ich bin noch vorm Weckerklingeln wach. Wie eigentlich jeden morgen. Ich hasse es, vom Wecker geweckt zu werden und trotzdem stelle ich mir morgens drei Stück, zu verschiedenen Uhrzeiten, in der Angst doch zu verschlafen. Dabei weiß ich genau, dass mir dies so gut wie nie passieren wird. Es ist Frühsommer, irgendein Tag anfang Juni, ich weiß nicht genau welcher. Die Betthälfte neben mir ist leer. Die Decke zerwühlt und ich muss unwillkürlich grinsen. Durch die dunklen Vorhänge dringt das Sonnenlicht und ich kann die Vögel zwitschern hören. Langsam rolle ich mich aus dem Bett und ziehe vorsichtig die Vorhänge auf. Ich hasse geschlossene Vorhänge. Ich habe es am liebsten, wenn ich die Augen aufschlage und gleich aus dem Fenster schauen kann. Wenn ich die Nächte alleine verbringe ziehe ich sie nie zu. Ein weiterer Blick auf die Uhr lässt mich wissen, dass ich noch genug Zeit habe, trotzdem kenne ich mich so gut, dass ich so herumtrödeln werde, dass ich am Ende wie immer zu spät das Haus verlasse. Ich schalte mein Radio von 1993 im Badezimmer ein und stelle fest, dass es mir wirklich gut geht. Dass ich mich zu Hause fühle. Dass ich glücklich bin, obwohl heute Dienstag ist und die Woche noch lang sein kann.
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Wie ich meine Essstörung besiegte

Warum sprechen alle im Internet von #bodypositivity, wenn man zum Beispiel in manchen Läden, ausschließlich die die Einheitsgröße Small finden kann. Wie oft lese ich, dass Menschen, die normal sind, die Kurven, einen schönen Körper haben, die vielleicht die Hosengröße 40 tragen, einfach als dick abgestempelt werden? Wieso werden Models mit einer Kleidergröße über 38 weniger gebucht? Wieso werden diese Menschen nicht so gerne angesehen? Wieso sind diese Menschen gefühlt weniger wert? Dann frage ich mich doch, in was für einer Welt leben wir hier?
Alina ,von dem Blog Selfboost und ich haben uns in der letzten Zeit ein paar Gedanken über Themen gemacht, die man lieber totschweigt, als über sie zu schreiben. Zusammen wollen wir mit unseren Beiträgen ein bisschen hinter die scheinbar perfekte Fassade der Menschen blicken lassen, um zu zeigen, dass eben nicht immer alles perfekt ist und eventuell auch, um dem einen oder anderen zu helfen.

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Warum ich meinen Blog nicht geheimhalten möchte

Zögerlich schreibe ich auf Instagram unter meinem Bild den Text. Einen Text, indem es darum geht, dass ich den ersten Beitrag meines Blogs veröffentlicht habe. Ich zögere erneut bevor ich letztendlich auf Veröffentlichen drücke. Jetzt oder nie denke ich und mache es schließlich. Ein komisches Gefühl macht sich in mir breit. Jetzt wissen es bald alle. Jetzt wird bald wieder geredet und geurteilt, genau wie vor sechs Jahren, als ich diesen Blog ins Leben gerufen habe.

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Worauf es im Leben ankommt - meine persönliche Geschichte

Ich war 16 Jahre alt, als ich meinen Realschulabschluss machte. Mit 15 musste ich mich entscheiden, was ich nach der Schule machen will. Für mich war klar: Ausbildung. Auf Schule hatte ich einerseits nicht mehr viel Lust, andererseits wusste ich zu dem Zeitpunkt noch nicht, wozu ich mein Abi machen sollte. Ich wusste allerdings auch nicht, in welchem Bereich ich meine Ausbilung machen wollte, bewarb mich also ohne nachzudenken irgendwo, wo ich mir dachte, dass es etwas für mich sein könnte. Falsch gedacht. Schon nach den ersten Wochen stand für mich fest, dass es einfach nicht meine Welt ist, dass ich mich komplett falsch entschieden habe.
In den folgenden Zeilen lest ihr meine ganz persönliche Geschichte und auch Meinung worauf es im Leben ankommt. Vielleicht habe ich mich etwas von meinen Emotionen mitreißen lassen und vielleicht bin ich manchmal auch etwas zu deutlich geworden.
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Über Freundschaften und loslassen können

Ich sitze nun schon eine ganze Weile vor meinem Laptop und in mir brennt ein Thema, worüber ich umbedingt schreiben möchte, aber jedoch nicht weiß, wie ich damit beginnen soll und was die richtigen Worte dafür sind. Es soll um das Gefühl gehen, eine Person schon sehr lange und sehr gut zu kennen, um letztendlich zu Bemerken, dass man sich all die Jahre getäuscht hat. Um das Gefühl loslassen zu können und eine sehr gute Zeit hinter sich zu lassen. 

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Beeinflussbar

Zuerst muss ich einmal kurz durchatmen bevor ich euch diese Geschichte erzähle. Weil ich sie noch niemandem erzählt habe, weil sie sehr, schon fast zu persönlich ist und weil sich eventuell die eine oder andere Person wiederfinden wird.

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Thoughts: Warum ich keinen Alkohol trinke

"Und du trinkst jetzt auch noch einen Kurzen", sagt sie, hält mir die halbvolle Flasche mit  Alkohol vor die Nase und gießt mein Glas schon randvoll, bevor ich etwas erwidern kann. "Eigentlich möchte ich gar nichts mehr", sage ich mit einem leichten Lächeln und schiebe das Glas von mir weg. Alle Augenpaare schauen mich verständnislos an. Langweiler kann ich darin lesen.


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THOUGHTS: Bin ich selbstverliebt, weil ich einen Blog habe?

"Und du hast jetzt also einen Blog?" Nicht selten habe ich diesen Satz zuhören bekommen. Nicht selten wurde ich darum belächelt. Belächelt, weil ich deshalb selbstverliebt wäre, weil ich mich für etwas besseres halten würde. Einfach nur deshalb, weil ich eben einen Blog habe und über mein Leben berichte. 
 
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Ich habe über solche Vorurteile nachgedacht und es stimmt. Man lädt Fotos von sich hoch, schreibt über sein Leben, berichtet darüber, was man gerade gut findet und was nicht, schreibt über seine Gedanken und Erlebnisse. Man selbst, ist der Mittelpunkt auf seinem Blog. Alles dreht sich um einen selbst. Aber ist man deshalb gleich selbstverliebt?