Was ich dieses Jahr gelernt habe

2017 war nicht nur das beste Jahr, was ich bisher hatte, sondern auch das, in dem ich mich unglaublich weiterentwickelt habe. Als ich letztes Jahr ende Dezember beschlossen habe, dieses Jahr zum bisher besten meines Lebens zu machen, wusste ich nicht einmal ansatzweise, was diese Entscheidung alles mit sich bringt. Jetzt würde ich behaupten, dass ich mich in den vergangenen zwölf Monaten unglaublich verändert habe. Ich will meinen Jahresrückblick splitten. In diesem Post möchte ich aufschreiben, was ich dieses Jahr alles für mich gelernt habe. Ende Dezember wird dann mein normaler Jahresrückblick online kommen.

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Du bist besser als du denkst

Während ich gerade diese Zeilen tippe, prasselt der Regen gegen meine Fensterscheiben und Oasis läuft schon wieder im Hintergrund. Gestern Abend saß ich völlig übermüdet in der S-Bahn, auf dem Weg in die Schule und habe reflektiert. Wie so oft, wenn ich in der Bahn sitze. Ich finde, Bahnen haben irgendetwas an sich, was zum Nachdenken anregt und einen manchmal auch melancholisch machen kann. Mir ist klar geworden, was ich in diesem Jahr alles erreicht habe. Was ich alles auf die Beine gestellt, oder auch aufgegeben habe. Und mir ist auch klar geworden, dass ich mich viele Jahre, besonders das letzte Jahr so viel schlechter machen lassen habe, als ich bin. Es ist so einfach, sich einreden zu lassen, dass man quasi nichts kann. Und es ist auch so einfach, sich diesen Worten hinzugeben, bis man sie am Ende selbst glaubt.

Unbenannt

Life update #7

Wir schreiben den 08.11.2017. Vor zwei Jahren und zwei Tagen habe ich mein Auto gekauft. Vor einem Jahr war ich ziemlich unglücklich und jetzt realisiere ich, dass sich in den letzten 365 Tagen mein Leben so drastisch verändert hat, wie noch nie. Die letzten Wochen waren ziemlich anstrengend, nervenaufreibend und manchmal wollte ich mich nur im Bett verkriechen und tagelang weinen oder schlafen, um letztendlich festzustellen, dass ich alles, wirklich alles richtig gemacht habe. Ich habe dieses Jahr meinen Job gekündigt, Freunde verloren, Trennungen durchgemacht, bin schon wieder umgezogen, habe neue Freundschaften geschlossen, allgemein ziemlich viele neue Dinge gewagt, die ich mir vor noch einem Jahr nie zugetraut hätte. Und jetzt sitze ich hier und realisiere zum ersten Mal wirklich, dass alles, wirklich alles verdammt richtig war.

Life update

Random facts: 6 komische Angewohnheiten

Ich habe dieses Kapitel irgendwie in der letzten Zeit vernachlässigt. Unbewusst allerdings. Und es wird Zeit, dass ich sie wieder aufleben lasse. Es gibt tausend Dinge, über die ich schreiben könnte, entschied mich heute aber für meine komischen Angewohnheiten. Vielleicht deshalb, weil ich in den letzten Monaten etwas verrückt drauf bin, oder auch deshalb, weil ich diese Art noch nirgendwo  gelesen habe.

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Ende und Neuanfang

Der Nieselregen hat irgendwann aufgehört. Und man kann trotz der Dunkelheit erkennen, das die Wolken den Sternen platz machen möchten. Aus den Lautsprechern kommt irgendein Lied, was ich nicht kenne. Es aber gerne tun würde. Es ist einer dieser Nächte, die so magisch sind. Es ist verrückt, dass die schönsten Gespräche allgemein immer nachts stattfinden. Aber manchmal ist es auch schön zu schweigen. Dieses Lied, was schön ist, ich aber nicht kenne und es wohl auch nie kennen werde, spielt. Immer noch. Und es ist perfekt. Ich bin glücklich. Für diesen Moment. Aber dieser Moment wird vorbeigehen. Ein paar Worte. Gedanken, die wir wechseln. Alles fühlt sich besonders an. Richtig. Lachen. Schweigen. Nachdenken. Realisieren. Hoffen. Genießen. Alles in den wenigen Minuten. Ein kurzer Blick. Ein Moment, der mir unglaublich lange vorkommt. Dann ist es vorbei. Dann spüre ich, wie die kalte Nachtluft mich umgibt.

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