Life Update #1

Es ist 01:15 Uhr, Montagnacht. Ich gehe im Moment sehr selten vor 02:00 Uhr schlafen und ich liebe es. Ich frage mich, wann ich zum Nachtmenschen geworden bin. Nachts scheint alles schöner zu sein. Friedlicher. Nachts finden die besten Gespräche statt, nachts bin ich am kreativsten und manchmal auch am produktivsten. Ich komme immer um 23:30 Uhr nach Hause und oft lerne ich noch bis 00:30 Uhr. Manchmal liebe ich es. Es mag komisch klingen, aber dies sind oft die schönste Tage. Manchmal hasse ich es aber auch. Heute liebe ich es. Heute ist eine der letzten Nächte in meinem Zimmer. Fast drei Monate habe ich jetzt hier wieder gewohnt. Bei meinen Eltern. In dem Zimmer, wo ich groß geworden bin. Es war nur eine Zwischenstation. Ich bin nie wieder richtig eingezogen. Es ist jetzt mein zweiter Auszug von Zuhause nur dieses Mal ist es anders. Dieses Mal weiß ich, dass ich nie mehr auf mein Dorf zurückkehren werde. Dieses Mal ist alles endgültig. Dieses Mal fühlt es sich richtig an.
 
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Meine Tattoos

Schon mit dreizehn Jahren habe ich immer gesagt, dass ich mir, sobald ich achtzehn Jahre alt bin, ein Tattoo stechen werde. Einen Tag nach meinem achtzehnten Geburtstag habe ich dann wirklich einen Tattootermin abgemacht. Meine Eltern waren zu meiner Überraschung total begeistert und fast aufgeregter als ich. Dazu muss ich sagen, dass ich wirklich gar nicht aufgeregt war. Als ich dann meinem Umfeld davon erzählt habe, habe ich bis auf ein paar Ausnahmen nur negative Bemerkungen bekommen. Dinge wie "Dann finde ich dich aber hässlich", "Das bleibt aber für immer" und "Was machst du damit wenn du alt bist?", waren nur drei von unglaublich vielen Sätzen. Ja, was ist, wenn ich es irgendwann hässlich finden sollte? Dann ist es so. Dann habe ich halt pech gehabt. Und die Tatsache, dass es für immer bleibt, ist eigentlich auch ziemlich klar. Das ist ja auch der Sinn der Sache, oder nicht? Ich steche mir schließlich nichts, um es irgendwann wieder wegmachen zu wollen. Und die Sache mit dem hässlich finden, ist im Grunde genommen auch nicht mein Problem gewesen. Inzwischen sehe ich meine Tattoos als ein Teil von mir an und will sie wirklich nicht mehr missen.

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Wo liegt eigentlich der Sinn im Leben?

Ja, wo liegt eigentlich der Sinn im Leben? Das ist eine Frage, über die ich wirklich schon oft nachgedacht habe. Ist es, eine Familie zu gründen und ein Haus zu bauen? Ist es die Karriere?  Oder ist es die Freiheit, die komplette Unabhängigkeit? Reisen? Abenteuer erleben? Glück zu spüren? Sich lebendig zu fühlen?

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2018

Ich hoffe, ihr seid gut in das neue Jahr gekommen und hattet ein schönes Silvester! Meins war schön, lustig und perfekt. Heute schreiben wir den 02.01.2018. Der 02.01. Ein völlig neues Kapitel. Ein völlig unbeschriebenes Buch. Letztes Jahr war ich so optimistisch, voller Energie, alles besser machen zu wollen. Dieses Jahr bin ich eher ein bisschen schläfrig. Hänge noch irgendwo im Nirgendwo fest. Bin noch nicht richtig angekommen. Fühle mich irgendwie noch gar nicht bereit, dieses leere Buch zu füllen. Will die erste Januarwoche so ruhig wie möglich angehen.

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Jahresrückblick 2017

Worte zu jedem Monat

Januar ... viel Zeit zum Nachdenken und ein Monat der Entscheidungen 
Februar ... 12 Tage Fuerteventura
März ... die ersten schönen Frühlingstage, 3. Tattoo 
April ... Kündigung
Mai ...
The Kooks Konzert, viele schöne Sonnentage 
Juni ... Ostsee, Coldplay, Hurricane 
Juli ... Mallorca, Deichbrand
August ... Berlin, das Ende vom besten Sommer 
September ... Anfang eines neuen Lebensabschnittes, viele Regentage, viele neue Menschen 
Oktober ... Trennungen, Wein und noch mehr Neuanfänge. Der schlimmste Monat 
November ...
arbeiten, arbeiten, arbeiten, viele durchgelernte Nächte und sehr gute Musik
Dezember ... noch ein Anfang von etwas Neuem und noch mehr Wein

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